Identitätszentrierter Gruppenzyklus

Selbstbegegnung

Der Weg zur eigenen Identität

Kompakttherapie: Identitätszentrierter Gruppenzyklus
 

Erkennen - Erfahren – Erleben – Integrieren – Anwenden

Selbstbegegnung

Der Weg zur eigenen Identität

Eine therapeutisch begleitete Entwicklungsarbeit

Erkennen – Erfahren – Erleben – Integrieren – Verkörpern

Es gibt einen Wesenskern in jedem Menschen, der auch durch schwierige und belastende Lebenserfahrungen nicht verloren geht.

Doch im Laufe unseres Lebens entwickeln wir innere Strategien, die uns helfen, mit Herausforderungen umzugehen, uns anzupassen und unser Leben zu bewältigen.

Diese Überlebensstrategien entstehen nicht aus Schwäche. Sie sind Ausdruck unserer Fähigkeit, uns zu schützen, uns anzupassen und auch unter schwierigen Bedingungen weiterzugehen.

Was uns einst geschützt hat, kann später jedoch den Zugang zu unserer eigenen Identität erschweren.

Wir funktionieren.
Wir passen uns an.
Wir übernehmen Rollen.
Wir verlieren manchmal den Kontakt zu unseren eigenen Bedürfnissen, Gefühlen und inneren Ressourcen.

Selbstbegegnung bedeutet, wieder in eine lebendige Verbindung mit sich selbst zu kommen. Nicht, um jemand anderes zu werden. Sondern um zu erkennen, wer man jenseits der eigenen Prägungen und Schutzmuster ist.

Der therapeutische Erfahrungsraum

Diese therapeutische Begleitung findet im Rahmen einer kontinuierlichen, zyklisch aufgebauten Intensiv-Gruppentherapie statt.

Die Kompakt-Therapietage finden jeweils einmal pro Monat statt:

  • Samstag und Sonntag
  • 10:00 bis 17:00 Uhr

Die Gruppe umfasst maximal zehn Therapie-Klienten. Ein Einstieg ist jeden Monat möglich. Neue Klientenwerden achtsam in die bestehende Gruppe integriert und dort abgeholt, wo sie in ihrem persönlichen Heilungs- und Entwicklungsprozess stehen.

Durch die kontinuierliche Gruppe entsteht ein geschützter Erfahrungsraum, in dem therapeutische Wahrnehmung, Begegnung und persönliche Integration möglich werden.

Ein traumatherapeutisches Verständnis des Menschen

Die Grundlage meiner Arbeit bildet ein psychotraumatherapeutisches Verständnis.

Belastende oder überwältigende Erfahrungen können dazu führen, dass Erlebtes nicht vollständig verarbeitet und in die eigene Lebensgeschichte integriert werden konnte. Unser inneres System entwickelt daraufhin unterschiedliche Formen des Schutzes.

Um sich selbst tiefer zu verstehen, ist es hilfreich, drei Ebenen unterscheiden zu lernen:

Überlebensstrategien

Überlebensstrategien sind innere Haltungen und Verhaltensweisen, die ein Mensch entwickelt, um mit schwierigen, unsicheren oder überwältigenden Erfahrungen umzugehen. Sie können sich beispielsweise zeigen durch:

  • starkes Kontrollieren,
  • übermäßige Anpassung,
  • Perfektionismus,
  • Rückzug,
  • ständiges Funktionieren,
  • Schwierigkeiten, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen,
  • das Gefühl, immer stark sein zu müssen.

Diese Strategien hatten ursprünglich eine wichtige Aufgabe. Sie haben geholfen, Situationen zu bewältigen, in denen andere Möglichkeiten nicht verfügbar waren. Der erste Schritt ist deshalb nicht, diese Strategien abzulehnen. Der erste Schritt ist, sie zu erkennen und ihre ursprüngliche Schutzfunktion zu verstehen. Denn was verstanden wird, kann bewusster gestaltet werden.

Traumabedingte Anteile

Traumabedingte Anteile sind innere Erlebnisbereiche, in denen Erfahrungen gespeichert sein können, die zum Zeitpunkt ihres Geschehens zu überwältigend waren, um vollständig verarbeitet und integriert zu werden. In ihnen können sich Gefühle, Körperempfindungen, innere Bilder, Überzeugungen und Reaktionsmuster aus der damaligen Situation erhalten haben.

Wenn später eine Situation, ein Gefühl, eine Beziehungserfahrung oder ein anderer Auslöser an diese Erfahrung erinnert, kann dieser Anteil aktiviert werden. Dann kann es sich so anfühlen, als wäre die damalige Situation erneut gegenwärtig. Der Mensch reagiert in diesem Moment nicht ausschließlich auf das Heute, sondern erlebt auch etwas von dem, was damals nicht vollständig verarbeitet werden konnte.

Traumabedingte Anteile sind nicht die Identität eines Menschen. Sie sind Ausdruck eines inneren Schutzprozesses. Ein Teil des Erlebens wurde abgesondert, um in einer überwältigenden Situation handlungsfähig zu bleiben. Der Weg besteht nicht darin, diese Anteile zu bekämpfen. Es geht darum, sie wahrzunehmen, zu verstehen und wieder stärker mit dem gegenwärtigen Selbst zu verbinden.

Gesunde Anteile

Neben Überlebensstrategien und traumabedingten Anteilen existieren in jedem Menschen gesunde, lebendige und kraftvolle innere Ressourcen. Dazu gehören:

  • Vertrauen,
  • Verbundenheit,
  • Klarheit,
  • Selbstwirksamkeit,
  • Kreativität,
  • Mitgefühl,
  • Lebensfreude,
  • innere Stabilität.

Diese Anteile können durch belastende Erfahrungen in den Hintergrund treten, bleiben jedoch als innere Kraftquelle erhalten. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Entwicklungsprozesses ist, die Verbindung zu diesen gesunden Anteilen wieder bewusst aufzubauen und sie zu stärken.

Je stärker die Verbindung zu den eigenen gesunden Ressourcen wird, desto leichter können alte Überlebensstrategien erkannt und traumabedingte Reaktionen frühzeitig wahrgenommen werden. So entsteht zunehmend die Fähigkeit, aus der Gegenwart heraus zu handeln – und nicht ausschließlich aus alten Schutzmustern.

Integration – die Verbindung zu sich selbst

Persönliche Entwicklung bedeutet nicht, innere Anteile zu beseitigen. Sie bedeutet, sich selbst umfassender kennenzulernen. Wenn Überlebensstrategien erkannt, traumabedingte Anteile verstanden und gesunde Anteile gestärkt werden, entsteht zunehmend eine innere Verbindung zur eigenen Identität.

Die Vergangenheit wird nicht ungeschehen. Aber sie muss nicht länger unbewusst die Gegenwart bestimmen.

Resonanz – sich selbst über das Erleben begegnen

Ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit ist die Resonanzarbeit. Unser Körper trägt Erfahrungen und Reaktionsmuster, die unserem bewussten Denken nicht immer unmittelbar zugänglich sind.

Durch achtsame Wahrnehmung können innere Prozesse bewusster erkannt und verstanden werden. Resonanz ermöglicht einen Zugang zu tieferen Ebenen des eigenen Erlebens und unterstützt die Verbindung zwischen Körper, Gefühlen und innerer Wahrnehmung. Denn nachhaltige Entwicklung entsteht nicht allein durch Wissen. Sie entsteht durch bewusstes Erleben.

Die Kraft der Gruppe

Viele unserer prägenden Erfahrungen entstehen in Beziehung. Deshalb kann auch Entwicklung in Beziehung geschehen. Die Gruppe wird zu einem geschützten Erfahrungsraum, in dem neue Erfahrungen von Begegnung und Verbundenheit möglich werden. Sie bietet die Möglichkeit:

  • sich authentisch zu zeigen,
  • sich selbst im Kontakt mit anderen bewusster wahrzunehmen,
  • therapeutische Beziehungsmuster zu erkennen,
  • Vertrauen in die eigene Wahrnehmung zu entwickeln,
  • neue Erfahrungen von Sicherheit und Selbstwirksamkeit zu machen.

Meine fachliche Begleitung

Ich begleite diesen therapeutischen Raum als staatlich geprüfte Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Schwerpunkt Psychotraumatologie.

Meine Arbeit basiert auf langjähriger therapeutischer Erfahrung sowie auf traumatherapeutischen Weiterbildungen und Spezialisierungen in der Arbeit mit traumatischen Prozessen. Zu meinen fachlichen Schwerpunkten gehören unter anderem körperorientierte traumatherapeutische Ansätze wie Somatic Experiencing® sowie weitere ressourcen- und wahrnehmungsorientierte Methoden der Traumaarbeit.

Ich verbinde psychotherapeutisches Wissen mit einem tiefen Verständnis für die Verbindung von Körper, Emotionen, Beziehungserfahrungen und Identitätsentwicklung.

Während der gesamten therapeutischen Gruppensitzungen begleite ich die Gruppe fachlich sowie therapeutisch und halte einen sicheren Rahmen, in dem persönliche Prozesse achtsam wahrgenommen und reflektiert werden können. Bei Bedarf können ergänzend individuelle therapeutische Sitzungen vereinbart werden.

Für wen dieser therapeutische Raum geeignet ist

Dieser therapeutische Raum richtet sich an Menschen, die sich selbst tiefer verstehen, innere Zusammenhänge erkennen und ihr Leben bewusster aus ihrer eigenen Identität heraus gestalten möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wichtig ist die Bereitschaft, sich offen und verantwortungsvoll auf den eigenen therapeutischen Prozess einzulassen.

Menschen aus therapeutischen, medizinischen, pädagogischen oder beratenden Berufen können diesen Prozess auch als Vertiefung ihrer persönlichen Selbsterfahrung im therapeutischen Kontext nutzen.

Ich verstehe mich, indem ich mich erlebe.

Der Kern meiner Arbeit ist die Wiederverbindung mit sich selbst. Nicht die Überlebensstrategie ist Ihre Identität. Nicht traumabedingte Anteile bestimmen, wer Sie sind. Diese Anteile erzählen eine Geschichte.

Doch darunter bleibt etwas Wesentliches erhalten: Ihre Fähigkeit zu Verbindung, Lebendigkeit und innerer Entwicklung. Selbstbegegnung bedeutet, sich selbst mit allem, was geworden ist, anzunehmen – und gleichzeitig wieder Zugang zu dem zu finden, was immer in Ihnen lebendig war.

Ich freue mich darauf, Sie bald im therapeutischen Erfahrungsraum begrüßen 

und auf Ihrem Weg begleiten zu dürfen.

 

Die Kompakt-Therapietage finden jeweils einmal pro Monat statt:

Samstag und Sonntag

10:00 bis 17:00 Uhr

Ort: Praxis Carena Cristina Common, Monbijouplatz 9, 10178 Berlin-Mitte

2026

Januar: Samstag 17. + Sonntag 18. Januar

Februar: Samstag 14. + Sonntag 15. Februar

März: Samstag 14. + Sonntag 15. März

April: Samstag 11. + Sonntag 12. April

Mai: Samstag 09. + Sonntag 10. Mai

Mai: Samstag 30. + Sonntag 31. Mai

Juni: Samstag 06. Juni

Juli: Samstag 11. + Sonntag 12. Juli

August: Samstag 15. + Sonntag 16. August

September: Samstag 19. + Sonntag 20. September

Oktober: Samstag 17. + Sonntag 18. Oktober

November: Samstag 07. + Sonntag 08. November

Dezember: Samstag 19. + Sonntag 20. Dezember

 

Während der Pausen stehen warme und kalte Getränke sowie kleine Snacks bereit.

 

 

Anmeldung & Informationen

Ihr Platz ist gesichert nach schriftlicher Bestätigung sowie Eingang Ihres Ausgleichs.
Sollte eine Teilnahme nicht möglich sein, kann der Platz an eine andere Person übertragen werden. Eine Rückerstattung erfolgt nicht.

Weitere Informationen zu den Konditionen erhalten Sie auf Anfrage.

Kontakt & Anmeldung:
info@ccc-therapie.de
www.ccc-therapie.de
 

 

 

 

 

 

 

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